Gemeinsame spirituelle Werte und Musik: eine Plattform für den internationalen akademischen Dialog
Am 11. Februar 2026 organisierte der Lehrstuhl für Musiktheorie der Staatlichen Universität Kokand ein internationales Webinar für Professoren, Lehrkräfte und Masterstudierende. Die Online-Veranstaltung mit dem Titel „Gemeinsame nationale und spirituelle Werte sowie die Rolle der Musik in den sozio-kulturellen Beziehungen zwischen Usbekistan und Aserbaidschan“ diente als wichtige Plattform für akademische Diskussionen und den Erfahrungsaustausch zwischen zwei brüderlichen Völkern.
Hauptrednerin war Fakhriya Lilpar Isayeva, Doktorin der Kunstwissenschaften von der UNEC — Staatliche Wirtschaftsuniversität Aserbaidschans, sowie Leiterin, Autorin und Moderatorin der Fernsehsendung „Vom Ufer des Chasars…“ auf dem Fernsehsender Space TV. In ihrem Vortrag betonte sie die historische Nähe des usbekischen und aserbaidschanischen Volkes, ihre gemeinsamen spirituellen Wurzeln, nationalen musikalischen Traditionen sowie die Rolle der Kunst in der gesellschaftlichen Entwicklung.
Es wurde hervorgehoben, dass Musik nicht nur eine Quelle ästhetischer Wertschätzung ist, sondern auch ein starker sozialer Faktor, der Völker vereint, das historische Gedächtnis bewahrt und den kulturellen Dialog stärkt. Insbesondere spiegeln die Gemeinsamkeiten zwischen den usbekischen Maqom- und den aserbaidschanischen Mugham-Traditionen, dem folkloristischen Erbe, den Komponistenschulen und den modernen musikalischen Prozessen die spirituelle Nähe der beiden Völker deutlich wider.
Im Webinar wurden zudem die Bedeutung nationaler Werte im Zeitalter der Globalisierung, die Rolle der Musik in der Erziehung der jungen Generation sowie Fragen der Entwicklung kultureller Diplomatie und internationaler Zusammenarbeit durch Kunst erörtert. Die Veranstaltung war von einem aktiven und inhaltsreichen Meinungsaustausch geprägt.
Solche internationalen Initiativen tragen zur Erweiterung der akademischen Zusammenarbeit, zur Intensivierung des Erfahrungsaustauschs, zur Integration von Bildung und Forschung sowie zur weiteren Festigung der kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern bei.