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17 MaiMaiMai 2026 10 Aufrufe

SIUT erkundet die Grenzen der künstlichen Intelligenz im modernen Journalismus

Von Höhlenmalereien bis zur Druckerpresse hat die Menschheit stets nach neuen Sprachen gesucht, um mit der Wirklichkeit zu kommunizieren. Heute hat die Welt eine weitere Schwelle überschritten - eine, an der künstliche Intelligenz zu einem wichtigen Gesprächspartner des Journalisten wird. Die Samarkand International University of Technology bot eine Plattform für diesen fachlichen Dialog und richtete die Präsentation der Monografie „Moderner Journalismus und künstliche Intelligenz: Perspektiven und Herausforderungen“ aus.

Von Höhlenmalereien bis zur Druckerpresse hat die Menschheit stets nach neuen Sprachen gesucht, um mit der Wirklichkeit zu kommunizieren. Heute hat die Welt eine weitere Schwelle überschritten - eine, an der künstliche Intelligenz zu einem wichtigen Gesprächspartner des Journalisten wird. Die Samarkand International University of Technology bot eine Plattform für diesen fachlichen Dialog und richtete die Präsentation der Monografie „Moderner Journalismus und künstliche Intelligenz: Perspektiven und Herausforderungen“ aus.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom SIUT-Prorektor für Forschung und Innovation, Professor Mohammad Reza Bahrami. Er hob die Mission der Universität als technologisches und intellektuelles Zentrum hervor, als Motor des Fortschritts nicht nur im ingenieurwissenschaftlichen Denken, sondern auch in den Geisteswissenschaften, einschließlich moderner Medien.

Die Diskussion brachte maßgebliche Vertreter der Medienbranche zusammen. Der Vorsitzende der Regionalabteilung Samarkand des Journalistenverbandes Usbekistans, Akram Khaydarov, der Chefredakteur der Zeitung „Ovozi Samarkand“, Bakhodur Rakhmonov, sowie die bekannte Journalistin Shakhlo Akhrorova betonten in ihren Beiträgen, dass technologischer Fortschritt Fragen der Berufsethik und journalistischen Verantwortung in den Vordergrund rückt.

Eine fachliche Einschätzung des technologischen Fortschritts gaben Vertreter der internationalen akademischen Gemeinschaft der SIUT. Der Dekan der School of Computing, Professor Mohammad Gouse Galety, und der internationale Experte Tan Zabdiel Naldoza untersuchten ausführlich die technischen Aspekte der Einführung von KI. Sie stellten fest, dass künstliche Intelligenz den Journalisten nicht ersetzen wird, seine Arbeit aber deutlich beschleunigen und vereinfachen kann.

Professor Naldoza betonte außerdem die entscheidende Bedeutung des Faktenchecks: KI ist ein leistungsfähiges Werkzeug, doch jede generierte Information erfordert eine sorgfältige menschliche Überprüfung.

Bei der Präsentation der Monografie hielten auch die Studierenden der School of Computing Diyor Zokirov und Kamilla Abdullayeva analytische Vorträge. Sie lieferten eine eingehende Analyse von Phänomenen wie Deepfakes, Desinformation und dem Einsatz generativer Intelligenz in der Medienlandschaft.

Die Präsentation der Monografie an der SIUT war ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der Schule des traditionellen Journalismus und modernen Technologien. Die Teilnehmenden verstanden künstliche Intelligenz nicht als Bedrohung für den Beruf, sondern als neues Instrument journalistischen Handwerks in der Realität des digitalen Zeitalters.

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